Willkommen auf der Website der Gemeinde Birmensdorf



Sprungnavigation

Von hier aus können Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:
Startseite Alt+0 Navigation Alt+1 Inhalt Alt+2 Suche Alt+3 Inhaltsverzeichnis Alt+4
Frühlingsblumen

Voranschlag 2010


Steuerfuss wird 2010 nochmals beibehalten

Die Erhöhung des Ertrages an Grundstückgewinnsteuern führt beim Steuerhaushalt der politischen Gemeinde zu einer leichten Verbesserung. Dank Sparbemühungen und Verschiebung der Steuergesetzrevision sowie des Ausgleiches der kalten Progression ins Jahr 2011 kann der Aufwandüberschuss trotz steigenden gebundenen Ausgaben auf Vorjahresniveau gehalten werden. Der Gemeindeversammlung wird daher für das Jahr 2010 über alle Gemeindegüter, ein nochmals gleich bleibender Gesamtsteuerfuss von 110 Steuerprozenten beantragt.

Politisches Gut

Bei einem Aufwand von Fr. 24,8 Mio. und einem Ertrag von Fr. 22,4 Mio. resultiert ein Aufwandüberschuss von Fr. 2,4 Mio. Dieser wird über das Eigenkapital ausgeglichen. Im Ergebnis enthalten sind zusätzliche Abschreibungen von Fr. 1,9 Mio. Diese setzen sich aus dem Buchgewinn aus dem Verkauf der Grundstücke Bachstrasse und Familiengärten an die Genossenschaft Alterszentrum am Bach und Mehreinnahmen aus Grundstückgewinnsteuern aus dem Rechnungsjahr 2008 zusammen. Das effektive Ergebnis weist somit einen Aufwandüberschuss von Fr. 0,5 Mio. aus.

Trotz diverser Ausgabenkürzungen kann der laufende Konsum des politischen Gutes wegen einiger höher ausfallender gebundener Ausgaben nur knapp durch den ordentlichen Ertrag gedeckt werden. Die Mehraufwendungen liegen in den Bereichen Gesundheit (Spital und Spitex), soziale Wohlfahrt und Regionalverkehr (1/4-Stundentakt). Die Gewinnausschüttung der Zürcher Kantonalbank dürfte für 2010 etwas höher ausfallen. Die Grundstückgewinnsteuern konnten um Fr. 0,3 Mio. höher budgetiert werden. Das politische Gut beantragt einen gleich bleibenden Steuerfuss von 54 %.

Die Investitionsrechnung weist im Verwaltungsvermögen Nettoinvestitionen von Fr. 5,0 Mio. aus. Davon entfallen Fr. 2,0 Mio. auf das nicht abzuschreibende Darlehen an die Genossenschaft Alterszentrum am Bach. Weitere steuerorientierte Investitionen stehen im Bereich des Strassenunterhaltes an. Fr. 1,1 Mio. werden im gebührenorientierten Sektor Wasser, Abwasser und Abfall investiert, dabei sind zur Entlastung der laufenden Rechnung im Bereich Wasser Fr. 1,0 Mio. zusätzliche Abschreibungen geplant.

Schulgüter

Auch die Schulgüter weisen, wie das politische Gut, Aufwandüberschüsse aus. Beim Primarschulgut liegt dieser bei rund Fr. 0,2 Mio., beim Sekundarschulgut etwas höher, bei Fr. 0,3 Mio. Die Aufwandüberschüsse werden auch hier, bei gleich bleibendem Steuerfuss von 40 % resp. 16 %, über das Eigenkapital ausgeglichen. Dieses vermag beim Primarschulgut weiterhin zu genügen, während beim Sekundarschulgut inskünftig keine weiteren Reserven mehr zur Verfügung stehen.

Nach Prüfung durch die RPK stehen die Voranschläge aller Gemeindegüter anlässlich der Budgetgemeindeversammlung vom Freitag, 27. November 2009, zur Diskussion.

Geldstange
 
 

Druck Version PDF