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Voranschlag 2013


Der Gemeinderat hat anlässlich seiner Sitzung vom 24. September 2012 beschlossen, der Gemeindeversammlung eine Steuerfusssenkung um 5% von 49% auf 44% zu beantragen. Möglich machen dies insbesondere der höhere Finanzausgleich und leicht höhere Steuereinnahmen. Damit sinkt der Gesamtsteuerfuss der Gemeinde Birmensdorf von 105% auf 100%.

Bei einem Aufwand von 25,2 Millionen Franken und einem Ertrag von 16,0 Millionen Franken resultiert ein zu deckender Aufwandüberschuss von 9,2 Millionen Franken. Bei Annahme eines 100%igen Staatssteuerertrages von 15,4 Millionen Franken werden zur Deckung des Aufwandüberschusses 44% (Vorjahr 49%) oder 6,78 Millionen Franken erhoben.

Der resultierende Aufwandüberschuss von 2,5 Millionen Franken wird dem Eigenkapital belastet.

Im Ergebnis enthalten sind zusätzliche Abschreibungen in der Höhe von 2,4 Millionen Franken. Diese setzen sich aus den Mehreinnahmen Grundstückgewinnsteuern 2011 und dem Restbetrag aus dem Buchgewinn 2011 zusammen.

Die Nettoinvestitionen Verwaltungs- und Finanzvermögen belaufen sich auf 3,3 Millionen Franken. Davon entfallen 1,4 Millionen Franken auf den Steuerhaushalt und 1,9 Millionen Franken auf die gebührenfinanzierten Bereiche Wasser und Abwasser und Abfall.

Der Aufwandüberschuss von 2,5 Millionen Franken der Laufenden Rechnung wird dem Eigenkapital belastet. Das Eigenkapital beträgt somit Ende Jahr 2013 noch rund 17,9 Millionen Franken.

Der Steuerhaushalt der Gemeinde Birmensdorf zeigt eine stabile Entwicklung des 100-prozentigen Staatssteuerertrages. Trotz Ausgleich der kalten Progression im Jahr 2012 und die Erhöhung der Kinderabzüge und Kinderbetreuungskosten ab 2013 kann von einem gleichbleibenden Steuersubstrat ausgegangen werden.

Die im Jahr 2011 erhobenen 105 Steuerprozente lagen unter dem Kantonalen Mittelwert. Die Steuerkraft von 3‘097 Franken pro Einwohner liegt ebenfalls unter dem kantonalen Mittel von 3‘731 Franken.

Dank den für 2013 vorübergehend höheren Erträgen aus dem Finanzausgleich und die einmalige Zahlung für die Aufhebung des Baurechtsvertrages Kiesgrube Egghau, können Mehrbelastungen wie die Kosten für die Sanierung der BVK (Personalvorsorge des Kantons Zürich), die Umsetzung des neuen Kinder- und Erwachsenenschutzrechtes und der familienergänzenden Kinderbetreuung aufgefangen werden.

Der ab 2014 voraussichtlich tiefer ausfallende Finanzausgleich kann durch die positive Bevölkerungsentwicklung und die damit zu erwartende Zunahme des Steuersubstrates kompensiert werden. Diese Tendenzen, die Entwicklung der vergangenen Jahre sowie die gute Substanz der Bestandesrechnung des Politischen Gutes, erlauben die nachhaltige Senkung des Steuerfusses um 5 Prozent.

Schulgemeinden

Die Primarschulgemeinde beantragt der Gemeindeversammlung einen bei einem Aufwandüberschuss von 0,1 Millionen Franken gleichbleibenden Steuerfuss von 38%. Leicht höhere Steuereinnahmen und ein höherer Finanzausgleich verbessern die Ertragsseite um 0,5 Millionen Franken. Höhere Schülerzahlen ergeben höhere Personal- und Materialkosten, welche die Aufwandseite um 0,3 Millionen Franken mehr belasten. Die Nettoinvestitionen betragen 0,6 Millionen Franken.

Auch die Sekundarschule Birmensdorf-Aesch beantragt einen gleichbleibenden Steuerfuss von 18%. Der Aufwandüberschuss beträgt 0,4 Millionen Franken. Die Ertragsseite verbessert sich durch höhere Steuereinnahmen und einem leicht höheren Finanzausgleich um 0,5 Millionen Franken. Steigende Schülerzahlen sind auch bei der Sekundarschule zu verzeichnen. Diese ergeben höhere Personal- und Materialkosten in der Höhe von 0,7 Millionen Franken. Die Nettoinvestitionen betragen 1,5 Millionen Franken. Darin enthalten ist, aufgrund der gestiegenen Schülerzahlen, die Aufstellung von mobilen Bauten mit rund 0,8 Millionen Franken.

Geldstange
 
 


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